Handreichung zur nachgehenden Kontaktarbeit

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

am 23.03.21 haben wir gemeinsam mit dem BJR einen Fachtag zur aufsuchenden Kontaktarbeit in der OKJA zu Pandemiezeiten durchgeführt.
Am 19.02.21 wurde im Online Austausch die Beobachtung und Erfahrungen geteilt, dass in Kommunen die OKJA vermehrt aufgrund der aktuellen Situation ihre Tätigkeit in den öffentlichen Raum verlagert. Diesen Prozess wollten wir aus unserer Sicht fachlich begleiten, sodass Missverständnissen präventiv begegnet werden kann. Im Rahmen der Koordinierungstage des BJR wurde auch der Austausch mit der OKJA gesucht und unsere Begleitung wurde dankbar angenommen.
Daraufhin haben sich Kolleg*innen aus dem Online Austausch zu einer Arbeitsgruppe zusammengeschlossen und haben einen Leitfaden erstellt, welcher bei dem Fachtag im März vorgestellt wurde. Insgesamt hatten wir 48 Teilnehmer*innen aus der OKJA.
Inzwischen wird in immer mehr Kommunen darüber nachgedacht, die OKJA auf die Straße zu schicken und wir prüfen derzeit mit dem BJR, ob ein weiterer Fachtag angebracht ist, sodass Fachkräfte der OKJA noch einmal die Chance bekommen daran teilzunehmen.
Wir möchten aber hier auch noch einmal betonen, dass die nachgehende Kontaktarbeit die wichtige Arbeit der Jugendzentren nicht ersetzen kann. Aber es kann ein notwendiges Mittel sein, um im Kontakt mit den Besucher*innen zu bleiben. Eine „Überpädagogisierung“ des öffentlichen Raumes wird nicht die Bedürfnisse unserer Adressat*innen erfüllen.  Deswegen ist es auch weiterhin wichtig sich für mögliche Öffnungsperspektiven einzusetzen, sodass wieder Angebote der Jugendarbeit durchgeführt werden können.
Zu dem Fachtag haben wir eine Handreichung erstellt, die ihr hier herunterladen könnt.
Bei Fragen dürft ihr euch jederzeit an uns oder den BJR wenden.
An dieser Stelle wollen wir uns noch einmal bei allen mitwirkenden Kolleginnen und Kollegen bedanken, die an dem Fachtag sowie an der Handreichung mitgearbeitet habe.

Liebe Grüße

eure LAG